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KROATIEN RUNDREISE
13 Tage Architektur zwischen Rom und Habsburg
kroatien karte
REISEDATEN:
06.04.10 - 18.04.10
21.09.10 – 03.10.10
Mauerreste illyrischer Fluchtburgen gehören zu den ältesten Architekturzeugnissen Kroatiens. Mit der Eroberung durch die Römer im 2./3. Jhd.n.C. begann eine neue Ära, deren eindrucksvollste Zeugnisse der Diokletian-Palastes in Split und das Amphitheater in Pula sind. Ab dem 11. Jhd. kamen viele Küstenstädte durch florierenden Seehandel zu Wohlstand, dementsprechend repräsentativ wurde gebaut. Während die Küstenregionen florierten, stand das Binnenland unter der Bedrohung durch das Osmanische Reich. Später wurden im Stil des österreichischen Barock Klöster, Kirchen und Paläste in den Altstädten von Zagreb und Varazdin errichtet. Die verspielte Architektur ist noch heute das dominierende Element.
Teilnehmer:
25 bis 35 Personen

Reiseverlauf:

1. Tag: Basel – Venedig
Abfahrt im modernen klimatisierten Reisebus von Basel über Olten und Luzern über die Alpen nach Venedig.
 
2. Tag: Venedig
Bootsfahrt ins Zentrum Venedigs mit dem weltberühmten Markusplatz. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besichtigen wir mit unserem lokalen Führer zu Fuss, denn es gibt keine Autos oder Bahnen im historischen Zentrum. Für das Mittagessen empfehlen wir die venezianische Küche, welche durch die Nähe zum Meer bestimmt wird. Viele Fischgerichte (z.B. Spaghetti al nero di seppia, mit schwarzer Tintenfischsosse oder auch Risotto. Am freien Nachmittag raten wir zu einer romantischen Gondelfahrt durch die verschiedensten Kanäle der Stadt.
 
3. Tag: Venedig – Zagreb
Als einzige echte Metropole und Hauptstadt ist Zagreb in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht der Mittelpunkt Kroatiens. Die Stadt Zagreb zählt mit den Vororten rund 1,2 Millionen Einwohner. Zagreb liegt am Fuß des Medvednica-Gebirges und der längste Fluss Kroatiens, die Sava fließt mitten durch die Stadt. Die Stadt ist Sitz der katholischen Erzdiözese und das Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale Sveti Stjepana, oder "Stefansdom". Weitere barocke Klöster und klassizistische Paläste verleihen Zagreb den Glanz österreichischer Metropolen. Das städtische Leben aber orientiert sich eher am mediterranen Rhythmus.
 
4. Tag: Barockstadt Varazdin – Trakoscan
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der mitteleuropäischen Barockstadt Varazdin sind die sehr gut erhaltene Renaissanceburg Stari Grad und der historische Altstadtkern. Zu den Wahrzeichen der Stadt zählt die Stadtgarde (Purgari), die bei allen feierlichen Anlässen im Rathaus vertreten ist. Die schmucke Stadt wurde als Bollwerk gegen die Osmanen ausgebaut. An der hauptverbindungsstrasse des Königreiches Ungarn zur Adria gelegen, profitierte sie vom Handel und lockte viele Adelsfamilien in ihre Mauern. Von 1765 bis 1776 war sie sogar kroatische Hauptstadt. Ein Besuch müssen wir auch dem Friedhof abstatten. Es handelt sich hier nicht nur um eine letzte Ruhestätte, sondern auch um eine Perle der Architektur. Die Bauten, welche unter dem visionären Geist von Herman Haller entstanden sind, stehen unter Heimatschutz.
Zurück Richtung Süden gelangen wir in ein stilles Bergland, das mit seinen dichten Wäldern, mäandernden Flüsschen und malerischen Weinbergen einen herrlichen landschaftlichen Rahmen für das romantische Schloss Trakoscan aus dem 13. Jhd. bildet. Die neugotischen Zinnen und Türmchen wurden dem Prachtbau aber erst im 19. Jhd. aufgesetzt und zugleich wurde der schöne Park angelegt.
 
5. Tag: zu den Plitwizer Seen
Der Bereich der Plitwitzer Seen wurde im Jahre 1949 zum Nationalpark erklärt, der zu den ältesten und wertvollsten natürlichen Sehenswürdigkeiten Kroatiens und der Welt zählt. Der Nationalpark erstreckt sich über ein Gebiet von 29.482 Hektar, wovon 22.308 ha Wälder, 217 ha Gewässer und 6.957 ha Wiesenflächen mit ländlichen Siedlungen sind. Verborgen in der bewaldeten Karstlandschaft, reihen sich stufenförmig abfallend, sechzehn größere und kleinere Seen von kristallklarer blaugrüner Farbe aneinander. Diese sind untereinander durch schäumende Kaskaden und rauschende Wasserfälle verbunden. Das Wasser gelangt aus zahlreichen kleinen Flüssen und Bächen in die Seen. Durch den ständigen Prozess der Entstehung von Rauwacke wachsen die Barrieren zwischen den Seen, so dass immer wieder neue Wasserfälle, Vorhänge und Kaskaden entstehen. An den Seen befinden sich auch einige Höhlen und im selben Bereich wurden auch andere archäologische Überreste aus der Vergangenheit gefunden. Im Nationalpark befinden sich die Brutstätten, Nistplätze und Behausungen zahlreicher Vogelarten sowie von Bären, Wölfen, Rehen, Wildscheinen und Wildkatzen sowie in den Gewässern von Bach – und Seeforellen und Krebsen. Bekannt wurde der Nationalpark durch die Verfilmung „Schatz im Silbersee“ von Karl May.
 
6. Tag: Sibenik – Krka Nationalpark
Wenige Kilometer hinter Sibenik eröffnen die Tore des Nationalparks Krka den Blick und Zugang zu einer einmaligen, paradiesischen Flusslandschaft, die Ihresgleichen vergeblich sucht. Auf dem Gebiet des Parks schlängelt sich die Krka mal durch canyonartige Schluchten, mal entlang sanfter, begrünter Hänge. An den Ufern findet man zahlreiche Festungsruinen, auf den großflächigen Seen eine einsame Klosterinsel und nicht nur an den Aussichtspunkten blickt man auf perfekte Fotomotive. Doch das beeindruckendste und schönste am Park ist der Fluss selbst, der im Parkgebiet über sieben große Wasserfälle sowie dutzende Anstauungen, Verengungen und Stromschnellen 46 Höhenmeter überwindet und auf jedem einzelnen ein neues, faszinierendes Gesicht zeigt.
Am Nachmittag Besichtigung der Stadt Sibenik. Von der oberhalb der Altstadt gelegenen Festung St. Anna hat man einen fantastischen Ausblick über die Altstadt, die sich am Hang hinab ausbreitet. Unter den Häusern und Kirchen der Altstadt ragt vor allem die Kathedrale Sveti Jakov hervor. Der Platz vor der Kathedrale, übrigens der bedeutendste Sakralbau der dalmatischen Frührenaissance, ist einer der schönsten Kroatiens. Auch um diese Stadt herrschte vor allem wegen ihrer verkehrsgünstigen Lage ein heftiges Gezerre europäischer Herrscher. Vor allem die Kriege Venedigs mit der Türkei prägten die Region, da Šibenik unfreiwillig, aber immer wieder aufs Neue, Lagerplatz der türkischen Garnison wurde. Die Stadt wurde mehrfach zerstört. Italien, welches 1918 die Herrschaft über Šibenik von österreich-Ungarn übernahm, bemühte sich vergeblich die Bürger von den Vorzügen seiner Herrschaft zu überzeugen. Die seit dem Mittelalter angestrebte Autonomie allerdings erreichte Šibenik nie, die Stadt wurde nach italienischer Herrschaft ans Königreich Jugoslawien angeschlossen.
 
7. Tag: Sibinik nach Makarska
Von Sibinik fahren wir der Küste entlang nach Split, der zweitgrössten Stadt Kroatiens. Das Angebot an Sehenswürdigkeiten ist groß. Als kulturelle Metropole Dalmatiens lassen sich hier nicht nur Streifzüge durch die Altstadt von Split oder über die Halbinsel Berg Marjan unternehmen, auch eine Vielzahl an Museen, Sammlungen, Galerien und Theater laden zum Besuch ein. Das Highlight stellt der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Diokletianpalast dar. Weiterfahrt an die Makarska Riviera, welche sich über 60 km von der Bucht Velika Vrulja im Norden bis zum Kap Visnjica südlich von Gradac erstreckt. Freizeit am Strand.
 
8. Tag: Peljesac
Peljesac ist nach Istrien mit 350 km² die zweitgrößte Halbinsel Kroatiens. Dabei ist sie ca. 70 km lang und nur wenige Kilometer breit. Der strategisch wichtige Zugang zu Peljesac und seinen Häfen und die einzige Verbindung zum Festland liegen bei Dubrovnik, was ja durch das bosnisch-herzegowenische Gebiet um Neum vom restlichen Kroatien abgetrennt ist. Peljesac bietet eine abwechslungsreiche Vegetation in einer vielseitigen Landschaft. Berge, vor allem der knapp 1000 m hohe Sveti Ilija (Heiliger Elias), und Täler mit Oliven- und Feigenbäumen prägen neben großen Weinbergen (Kastelet, Dingac) die Landschaft. Haupteinnahmequellen sind Weinanbau, Fischfang und Muschelzucht.
 
9. Tag: Tagesausflug nach Dubrovnik
Das "Paradies auf Erden", wie George Bernard Shaw feststellte! Auf einem ansteigenden Felsen gelegen, an drei Seiten vom Meer umspült, bietet diese Stadt Sehenswürdigkeiten und Kunstschätze von Weltrang. Doch allein durch die mittelalterlich anmutenden Gassen der Altstadt zu flanieren, ist ein Genuss für sich. 1980 wurde Stadt von der UNESCO komplett unter Denkmalschutz gestellt. Dubrovnik war mehrere Jahrhunderte lang die eigene Stadtrepublik Ragusa. Den Glanz dieser Zeit und vor allem die Macht, welche die wirtschaftliche Eigenständigkeit der Stadt bewirkte, ist dem Stadtkern abzulesen. Obwohl erst im VII. Jh. von Flüchtlingen aus Epidaurum (dem heutigen Cavtat) systematisch besiedelt, entstand aus den beiden Siedlungen Ragusa und Dubrava die unabhängige (nur formell von Byzanz regierte) Republik Ragusa. Bereits 1416 schaffte man hier die Sklaverei ab. Wirtschaftlich stark florierend, warf Venedig bald ein Auge auf die Stadt, doch bis auf ein kurzes venezianisches Intermezzo blieb die Stadt de facto unabhängig und unterstand bis 1526 auf dem Papier den kroatisch-ungarischen Herrschern. Mit über 300 Schiffen war die Handelsflotte Dubrovniks im XVI. Jahrhundert die drittgrößte im Mittelmeerraum.
 
10. Tag: Vid – Nevretatal – Schiffahrt nach Rijeka
Vid ist ein kleiner Ort in der Region Süddalmatien. Er befindet sich auf dem Gebiet des antiken Narona und beherbergt ein Museum, das, für Kroatien einzigartig, auf der Fundstelle eines Augustustempels erbaut wurde. Narona war eine griechische Siedlung und wurde zum ersten Mal im 4. Jh. von Theopompus, Historiker Alexander des Großen, erwähnt. Die Stadt behielt ihre Bedeutung während der Römerzeit. Die Römer benutzten die Stadt als Basis für Angriffe auf Rebellenstaaten und auf die Seeräubernester, die sich auf den zahlreichen Inseln befanden. Als die Römer den Widerstand bekämpft hatten, wurde Narona das gerichtliche und geschäftliche Zentrum der Region. Dieser Status dauerte bis zum 6. Jhd., in welchem die Bedeutung der Stadt schwand, bis sie am Anfang des 7. Jhd. völlig verlassen wurde.
Nach den Römern geniessen wir eine Bootsfahrt auf dem Neretva Fluss, welches uns durch eines des letzten Mittelmeer-Delta bringt, wo sich zahlreiche Vogelarten sehr heimisch führen. Pick-Nick im Grünen. Weiterfahrt in den Hafen von Split. Wir steigen in unser Schiff ein, um den kommenden Abend und über die ganze Nacht gemütlich der Küste entlang nach Rijeka zu fahren. Unterkunft und Abendessen auf dem Schiff.
 
11. Tag: Rijeka, Fahrt zum Strandhotel
Ankunft im Hafen von Rijeka, der drittgrößten Stadt nach Zagreb und Split gilt weithin als wichtigste Metropole des Kvarner Landes. Rijeka ist nicht nur eine Industrie -und Handelsmetropole, sondern auch Universitätsstadt und kulturelles Zentrum. Den Aufstieg, den Rjieka unter der Hand Habsburgs (1466) nahm, ist beispiellos in der Geschichte Kroatiens. Die Kaisertreue dieser Stadt fand durch die Romane Joseph Roths Eingang in die Weltliteratur. Sie entwickelte sich gleichsam zu einer der größten Rivalinnen der Dogenrepublik. 1919 besetzten Freischärler unter der Ägide des Schriftstellers Gabriele D`Annunzio die Stadt 16 Monate lang. Nach einer kurzen Periode als Freistaat wurde Fiume/Rjieka 1924 zu Italien geschlagen. Erst 1947, nach einer zweijährigen Besatzung durch die Deutschen, wurde Rjieka der Förderation Jugoslawien zugeeignet. Fahrt zu unserem Strandhotel. Nachmittag zur freien Verfügung.
 
12. Tag: Opatija
Das Seebad Opatija (ital. Abbazia, dt. Sankt Jakobi) ist einer der ältesten Fremden-verkehrsorte Kroatiens. Die Stadt befindet sich an der Kvarner Bucht und gehört zur Gespanschaft Primorje-Gorski kotar. Der Kurort Opatija liegt am Fuß des Učka-Gebirges und ist ungefähr 18 km von Rijeka entfernt. Die beispiellose Fülle an architektonischen Bauwerken aus der Zeit der Gründerzeit verleiht diesem mondänen Seebad ein Flair, weshalb Opatija auch als das adriatische Nizza bezeichnet wird. Die 12 km lange, einzigartige Uferpromenade, auch Lungomare genannt, führt in herrlicher Lage von Volosko nach Lovran. Die Uferpromenade wird heute passenderweise wieder nach Kaiser Franz Josef I. benannt. Durch das besonders milde mediterrane Klima bedingt wuchert in Opatija überall eine üppige subtropische Vegetation. Großzügige Parkanlagen direkt am Meer und viele elegante Villen und Hotels aus der Donaumonarchie verlocken Touristen zu jeder Jahreszeit Opatija und seiner Umgebung einen Besuch abzustatten. Das Ende österreich-Ungarns, 1918 die Übergabe zuerst an Italien und nach 1945 an Jugoslawien läuteten den Abstieg des Fremdenverkehrs in dieser Region ein. In den letzten Jahren ist wieder ein deutlicher Aufschwung zu bemerken den sich Opatija und auch Kroatien redlich verdient haben. Nachmittag zur freien Verfügung.
 
13. Tag: Rückreise
Entlang der Adria gelangen wir wieder nach Italien und über den Gotthard zurück in die Heimat.

EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:

  • Moderner, klimatisierter Reisebus
  • 12 x Unterkunft in 3 und 4-Stern Hotel mit Frühstück und Abendessen
  • Bootsfahrt und deutschsprachige Führung in Venedig
  • Lokale deutschsprachige Führungen in Zagreb, Varazdin, Plitwizer Seen, Sibenik, Krka, Dubrovnik, Vid, Neretva und Opatija
  • Eintritte
  • Kaffe und Kuchen in Opatija

NICHT EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:

  • Mittagessen
  • Getränke
  • Persönliche Ausgaben
  • Reiseversicherungen
  • Trinkgelder
Reisepreis Kleingruppe:
1’550 € Person im Doppelzimmer
  235 € Person Zuschlag Einzelzimmer
Cres
Fužine KVARNER
Eufrazijeva_bazilika ISTRA
Grožnjan istra 3
Kaptol Zagreb
Kralj_Tomislav zagreb
Medulin istra 2
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Reiseanmeldung unter 0041 61 683 4885 oder Email.

Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und Ihre Flugwünsche.
Für Fragen und Anregungen zur Reise stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
 
Das Programm finden Sie auch als PDF-Datei.

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